Ukrainische Jugendliche knuepfen Armbaendchen fuer den Frieden

Ukrainische Jugendliche knüpfen Armbändchen für den Frieden

Seit vielen Jahren schon leistet die Vorbereitungsklasse (VKL) an der Schillerschule eine vorbildliche Arbeit in Sachen Integration und Spracherwerb. Schülerinnen und Schüler aus den verschiedensten Ländern werden dort vor allem in Deutsch unterrichtet und so Schritt für Schritt auf die Eingliederung in eine Regelklasse vorbereitet. In den letzten Wochen war ein außergewöhnlich großer Zustrom zu verzeichnen - Grund dafür ist der Krieg im Osten Europas. Viele ukrainische Mädchen und Jungen sind inzwischen an der Schillerschule angekommen, nicht wenige von ihnen haben schlimme Kriegs- oder Fluchterfahrungen mitgebracht.

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Nicht zuletzt deshalb wollte Lehrerin Stephanie Metzke den geflüchteten Jugendlichen erst einmal Zeit und Raum zum Ankommen geben. So kam sie auf die Idee, dass zunächst ein Bastelangebot geeignet sein könnte, um sich zu beschäftigen, ein wenig zur Ruhe zu kommen und nebenbei schon ein wenig zu kommunizieren und ein Gefühl des Angenommenseins zu entwickeln. So knüpften alle gemeinsam Armbändchen mit Friedenssymbolen - doch damit nicht genug: Unter dem Titel „Friedensbändchen von Ukrainer*innen für Ukrainer*innen“ wurden und werden die geknüpften Schmuckstücke im „LadenZWEI“ am Karlsruher Gutenbergplatz verkauft. Schon jetzt wurden über 130 Euro eingenommen und an die Organisation „22nd Wildlife“ weitergeleitet, die derzeit versucht, Medikamente in die Ukraine zu bringen und Menschen zur Flucht aus dem Kriegsgebiet zu verhelfen. Zu dieser in vielerlei Hinsicht großartigen Aktion kann man der Vorbereitungsklasse nur gratulieren und für die weitere Arbeit alles Gute wünschen.